Beim Lastschriftverfahren der DOMCURA Hausratversicherung muss der Versicherungsnehmer zum Fälligkeitszeitpunkt für ausreichende Deckung des Kontos sorgen; scheitert der Einzug ohne sein Verschulden, gilt die Zahlung nach Aufforderung in Textform weiterhin als rechtzeitig. Wer wiederholt fehlgeschlagene Einzüge zu vertreten hat, riskiert die Kündigung des SEPA-Lastschriftmandats und muss Beiträge dann selbst überweisen sowie ggf. Bankgebühren tragen.
Ist für die Einziehung des Beitrags das Lastschriftverfahren vereinbart, muss der Versicherungsnehmer zum Zeitpunkt der Fälligkeit des Beitrags für eine ausreichende Deckung des Kontos sorgen.
Konnte der fällige Beitrag ohne Verschulden des Versicherungsnehmers vom Versicherer nicht eingezogen werden, gilt die Zahlung dennoch als rechtzeitig. Voraussetzung ist, dass sie unverzüglich erfolgt, nachdem der Versicherer in Textform (zum Beispiel per E-Mail, Telefax oder Brief) zur Zahlung aufgefordert hat.
Fehlgeschlagener Lastschrifteinzug
Hat der Versicherungsnehmer zu vertreten, dass ein oder mehrere Beiträge trotz wiederholtem Einziehungsversuch nicht eingezogen werden können, ist der Versicherer berechtigt, das SEPA-Lastschriftmandat in Textform (zum Beispiel per E-Mail, Telefax oder Brief) zu kündigen.
Der Versicherer hat in der Kündigung darauf hinzuweisen, dass der Versicherungsnehmer verpflichtet ist, den ausstehenden Beitrag und zukünftige Beiträge selbst zu übermitteln.
Bearbeitungsgebühren, die von Kreditinstituten für einen fehlgeschlagenen Lastschrifteinzug erhoben werden, können dem Versicherungsnehmer in Rechnung gestellt werden.
Was bedeutet das konkret?
Wer per Lastschrift zahlt, muss dafür sorgen, dass zum Fälligkeitstermin genug Geld auf dem Konto ist. Scheitert der Einzug ohne eigenes Verschulden, bleibt die Zahlung rechtzeitig, solange man nach einer schriftlichen Aufforderung des Versicherers sofort zahlt. Sind wiederholte Einzugsversuche aus vom Versicherungsnehmer verschuldeten Gründen erfolglos, darf der Versicherer das Lastschriftmandat kündigen; der Versicherungsnehmer muss die Beiträge dann selbst überweisen und kann für die entstandenen Bankgebühren belangt werden.
Häufige Fragen
Was muss ich beim Lastschriftverfahren beachten?
Sie müssen zum Zeitpunkt der Fälligkeit des Beitrags für eine ausreichende Deckung Ihres Kontos sorgen.
Ist meine Zahlung noch rechtzeitig, wenn der Einzug ohne mein Verschulden scheitert?
Ja. Wenn der Einzug ohne Ihr Verschulden nicht klappt, gilt die Zahlung als rechtzeitig, sofern Sie unverzüglich nach einer Zahlungsaufforderung des Versicherers in Textform zahlen.
Was passiert, wenn Beiträge trotz wiederholter Versuche nicht eingezogen werden können?
Wenn Sie das zu vertreten haben, darf der Versicherer das SEPA-Lastschriftmandat in Textform kündigen. Sie müssen dann den ausstehenden Beitrag und künftige Beiträge selbst übermitteln.
Muss ich Bankgebühren für einen gescheiterten Lastschrifteinzug zahlen?
Ja, Bearbeitungsgebühren, die Kreditinstitute für einen fehlgeschlagenen Lastschrifteinzug erheben, können Ihnen in Rechnung gestellt werden.
Inhalte aus: Bedingungen Hausratversicherung 2019